Blutegel sind hoch entwickelte heilende Naturapotheken!

Bereits vor dem 5. Jhd. v. Chr. war die Blutegelbehandlung ein fester Bestandteil der Heilkunst. Sowohl griechische wie römische Gelehrte haben diese Technik bereits im grossen Rahmen angewandt.
In alten Sanskritaufzeichnungen von circa 1000 v. Chr. wird schon über die systematische Zucht und Anwendung von Blutegeln bei verschiedenen Krankheiten berichtet. Die Blutegel-Therapie gehörte damals zum festen Bestandteil der indischen Heilkunde, der Ayurveda-Medizin.

Therapeutisch wird der Blutegel heute z.B. bei folgenden Beschwerden eingesetzt:

  • Blutentziehung (mildeste Art),Entgiftung
  • Bluthochdruck, Angina pectoris
  • Bronchialasthma, Brustfellnetz
  • Entzündungen, Furunkel, Karbunkel
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Herzinfarkt u. Schlaganfall (vorbeugend)
  • Venen- und Gefässerkrankungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Depressionen, Lebererkrankungen, Abwehrstärkung, Pilzerkrankung

 

Kontraindikation:

  • Blutgerinnungsstörungen (Bluter), Blutverdünnende Medikamente
  • Vorhandene Immunsuppression (Immunschwäche)
  • Ausgeprägte Blutarmut
  • Gleichzeitige Therapie mit quecksilberhaltigen Präparaten

 

Vorbereitung:

  • Planen Sie am Behandlungstag Ruhe ein, die Behandlung dauert 1-2 Stunden
  • 1 - 2 Tage vor dem Behandlungstermin keine Salben und Duftstoffe verwenden
  • Nach der Behandlung viel trinken. (Evtl. Herz-Kreislauftee oder Kaffee)
  • Bequeme Kleidung


Blutegel Patientenaufklärung

Hämochromatose

Sandra Tolusso, Naturheilpraktikerin kant. approb., EMR und KK anerkannt, Zusatzvers.


Literaturhinweise:

Blutegeltherapie, Andreas Michalsen/Manfred Roth, Haug,
ISBN 978-3-8304-7290-2

So hilft Ihnen die Blutegeltherapie, Claudia Moser/Karla Moser, Haug,
ISBN 3-8304-2072-2

Die Blutegeltherapie, wissenswertes für Patienten zur Hirudotherapie, Kähler/Westendorff
ISBN 978-3-95582-064-0