Moxibustion / Moxatherapie

Die Moxabehandlung ist eines der ältesten Heilverfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin. Es ist eine Reiztherapie; als Reizmittel dient dabei die Wärme. Indem man brennendes Beifusskraut direkt oder indirekt am Körper anwendet, mobilisiert man die Selbstheilungskräfte im Körper.
Moxa wendet man gezielt, punktuell und vorzugsweise dort an, wo Akupunkturpunkte auf der Körperoberfläche zu finden sind oder wo sich der Hauptschmerz lokalisiert. Grossflächig behandelt man Hautareale, beispielsweise über den Gelenken oder an Reflexzonen innerer Organe.
Moxa ist auch speziell für Selbstbehandlung sehr gut geeignet, und kann von Patienten, oder deren Angehörigen täglich angewendet werden.

Physiologische Wirkung des Moxa

  • Die spezielle Infrarotwärme des Moxa dringt tief ins Gewebe ein.
  • Das Blut wird an den Ort des Moxageschehens geleitet.
  • Die Moxa-Behandlung bewirkt eine Zunahme von Immunstoffen im Blut und steigert so die Abwehrkraft des Körpers.


Indikationen

  • Menstruationskrämpfe, Verdauungsschwäche, Rheuma, Gicht, Muskelschmerzen
  • zur Abwehrsteigerung, Blut belebend und Stauungen auflösen, Wärme und Gift vertreiben etc.


Wann und wie oft wird behandelt?

Der Vormittag ist der beste Zeitpunkt für das Moxen; der spätere Nachmittag ist nicht mehr so günstig und abends sollte man überhaupt nicht mehr behandeln, da mit Energie gearbeitet wird, die abends zur Ruhe kommen und nicht mehr aktiviert werden sollte.

Nach der Moxabehandlung sollt mindestens eine Stunde geruht werden.

Sandra Tolusso dipl. Naturheilpraktikerin, EMR und KK anerkannt

Das Wort „Moxa“ kommt aus dem Japanischen. „Mogusa“ wird für eine Artemisia- Art ( Beifuss) verwendet und im 16.Jahrhundert von Holländern nach Europa gebracht, wo es zu „Moxa“ abgeschliffen wurde.