Schröpfen

Es wird das blutige Schröpfen und das trockene Schröpfen unterschieden.
Beim trockenen Schröpfen entsteht im Schröpfkopf ein Vakuum das die Haut hochzieht.
Dadurch werden die Kapillaren ausgedehnt und eine lokale Blutfülle wird herbeigeführt.
Es kann sich sogar ein Bluterguss bilden, der dann in der betreffenden Stelle über mehrere Tage den Stoffwechsel stark anregt und so einen regulierenden Reiz ausübt.

Die Wirkung des Schöpfens

  • Reguliert den Fluss des Qi ( Chi bedeutet Energie ) und zieht Blut und Qi in die betreffende Stelle.
  • bewegt lokale Blutstagnationen ( bspw. bei Schmerzen, Muskelverspannungen, Gewebsübersäuerung..)

Die Schröpfkopfmassage zieht dem Körper krankmachende Hitze ab; und reguliert die Durchblutung.
Das spezielle Massageschröpfglas wird nach dem Aufsetzen auf der eingeölten Haut verschoben.
Diese Art zieht schnell Hitze ab, was an den roten und blauen Stellen zu erkennen ist. Das ist ein gutes Zeichen. Die Blaufärbung nimmt mit zunehmender Anwendung ab.

Indikationen
Arthritis, Bauchschmerzen, Magenbeschwerden, Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Erkältung, Husten, Asthma, Kreuzschmerzen, schmerzhafte Menstruation, Rückenschmerzen, Stoffwechselprobleme, Furunkel, Migräne etc.

Wie oft wird geschröpft?
Täglich, bis das Leiden besser ist. Wenn dies praktisch nicht durchführbar ist, mindestens einmal pro Woche.


Sandra Tolusso, dipl. Naturheilpraktikerin, EMR und KK anerkannt